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Bild: Dr. Neureiter-PR

Medieninformation, 9. November 2015

 

„Burgfrieden“ geht in 4. Auflage

 

Sigrid Neureiters Debütroman am Tatort Südtirol weiterhin auf Erfolgskurs

 

„Burgfrieden“, der in Südtirol spielende Debütroman der Wiener Autorin Sigrid Neureiter, fährt weiterhin auf Erfolgskurs. Soeben wurde die vierte Auflage des 2012 erstmals erschienenen Krimis produziert. Darin stößt die Protagonistin, PR-Beraterin Jenny Sommer, auf ein unbekanntes Manuskript des Minnesängers Walther von der Vogelweide. Kaum auf Schloss Runkelstein in Bozen aufgetaucht verschwindet das Dokument wieder, was zu höchst turbulenten Ereignissen führt und Jenny Sommer auf der Jagd nach dem Täter in große Gefahr bringt.

 

„Ich freue mich, dass mein Krimi mit literarischem Hintergrund weiterhin so gut bei den Leserinnen und Lesern ankommt“, sagt Sigrid Neureiter.

 

Die Autorin ist gebürtige Salzburgerin mit Südtiroler Wurzeln. Sie studierte Germanistik und Publizistik an der Salzburger Universität und arbeitete als Journalistin und PR-Managerin. Vor 15 Jahren gründete sie ihre eigene PR-Agentur in Wien, die sie bis heute betreibt. Daneben schreibt sie Krimis mit der PR-Beraterin Jenny Sommer in der Hauptrolle.

 

„Burgfrieden“ ist – wie Neureiters weitere bisherige Romanveröffentlichungen - im deutschen Gmeiner Verlag erschienen. Auf das Debüt folgten der in Meran spielende Krimi „Kurschattenerbe“ (2013) und der im Naturpark Schlern-Rosengarten angesiedelte Krimi „Dolomitenrot“ (2015). Alle drei Titel konnten sich in Südtirol auf der Bestsellerliste im „Dolomiten“-Magazin platzieren.

 

Sigrid Neureiter mit ihren Krimis um die PR-Beraterin Jenny Sommer. Bild: Dr. Neureiter-PR

Rückfragehinweis:

 

Dr. Neureiter-PR

Tel: +43 (0)1 924 60 87

agentur@neureiter.at

 

22. Mai 2015

 

Schloss Prösels

 

Die imposante Burganlage am Höhenweg von Tiers im Rosengarten nach Völs am Schlern ist einer der zentralen Schauplätze von „Dolomitenrot“.

 

„Die letzte Herausforderung lag vor ihnen: der Tor-Ritt vor der eindrucksvollen Kulisse des Renaissance-Baus, der mit seiner weiß gekalkten Fassade, den Türmchen und Erkern den ursprünglichen mittelalterlichen Kern ummantelte.“

 

Schloss Prösels liegt auf einem Felskopf oberhalb von Völs am Schlern. Es ist alljährlich Schauplatz der letzten von vier Stationen des Oswald-von-Wolkenstein-Ritts. Auch in meinem Krimi „Dolomitenrot“ spielt es eine wichtige Rolle. Zu Beginn kommt dort während des Turniers eine junge Frau ums Leben und gegen Ende ist es wiederum das Schloss, auf dem sich die Ereignisse zuspitzen.

 

Mittelalterliche Burg

 

Die mittelalterliche Burg wurde erstmals 1279 erwähnt. Das heutige Schloss sieht auf den ersten Blick wie ein vollständig in der Renaissance erbautes Gebäude aus, doch im Inneren begegnet man auch älteren Bauteilen. Sie stammen aus der Zeit vor der Herrschaft des bedeutendsten Burgherrn von Prösels, Leonhard der Ältere von Völs (1459 – 1530).

 

Hexenprozesse

 

Während seiner Regentschaft fanden die Völser Hexenprozesse statt. Noch heute erinnert ein Verlies auf dem Schloss daran. Doch es gibt auch fröhlichere Orte zu besichtigen, wie beispielsweise ein Requisitenzimmer, in dem die Besucher mittelalterliche Kostüme wie eine Narrenkappe anprobieren können.

 

Schlossnächte

 

Die Burg ist ausgesprochen beeindruckend und einen Besuch wert. Sie ist im Rahmen von Führungen von Mai bis Oktober zugänglich. Während der Sommermonate gibt es zahlreiche kulturelle Veranstaltungen wie die Schlosskonzerte, das Freilichttheater und die Schlossnächte. An einer dieser Schlossnächte nehmen Jenny Sommer und Lenz Hofer in meinem Krimi „Dolomitenrot“ teil.

Warum Jenny und Lenz sich plötzlich im Verlies wiederfinden und was es mit der seltsamen Gestalt im Kostüm eines Gauklers auf sich hat, lesen Sie in: Dolomitenrot. Ein Krimi aus Südtirol.

Gmeiner Verlag 2015

 

© Sigrid Neureiter

8. Mai 2015

 

Laurin in Bozen

 

In „Dolomitenrot“ machen Jenny und Lenz einen Abstecher in die Provinzhauptstadt – und treffen dort auf „Spuren“ König Laurins

 

 

„Die mächtige Gestalt war vom Kopf bis zu den Knien mit einem Overall bekleidet, dessen quergerillte Optik an den Panzer eines Reptils erinnerte. Eine eng anliegende Kapuze umhüllte das Gesicht wie eine Badekappe und ließ eine markante Nase aus dem scharf geschnittenen Profil hervortreten. Mit eisernem Griff umklammerte der Mann das Handgelenk des nach hinten gebogenen Armes seines Gegners und hielt den am Boden Liegenden mit dem Knie im Nacken in Schach.“

 

Laurin Denkmal

 

Das in meinem Krimi beschriebene Laurin Denkmal befindet sich am Silvius-Magnago-Platz im Bozner Regierungsviertel. Anfang des 20. Jahrhunderts aus touristischen Überlegungen errichtet, erhielt es während der Zeit des Faschismus eine politische Symbolkraft, wurde zerstört und erst viel später wieder restauriert. Bis heute steht es im Zentrum von Auseinandersetzungen. Immer wieder gibt es Gruppierungen, die den Abriss oder die Verlegung der Skulptur fordern.

 

Laurin Bar

 

In „Dolomitenrot“ besuchen Jenny und Lenz auf ihrer Spurensuche nach Zeugnissen des Zwergenkönigs zunächst das Denkmal. Unweit davon befindet sich in der Laurin Straße – wie sollte es anders sein? – das Parkhotel Laurin, ein Jugendstilbau aus dem Jahr 1910, der bis heute das elegante Flair jener längst vergangenen Zeit verströmt. Jenny ist fasziniert von der Pracht des Hotelfoyers, aber noch besser gefällt ihr die schicke Laurin Bar.

 

Laurin Fresken

 

Sie zieren die Mauerfriese der Bar, die täglich von 7.30 Uhr morgens bis 1.00 Uhr nachts zum Verweilen einlädt und einen Besuch wert ist. Man kann dort herrlich relaxen, einen Aperitiv genießen, zu dem allerlei kleine Köstlichkeiten serviert werden, und dabei die Jugendstil-Fresken des Münchner Künstlers Bruno Goldschmitt betrachten. Sie erzählen die Sage von König Laurin, Dietrich von Bern und der schönen Prinzessin Similde in plakativer und anschaulicher Weise.

Warum eines der Motive Jenny nicht mehr loslässt, lesen Sie in: Dolomitenrot. Ein Krimi aus Südtirol.

Gmeiner Verlag 2015

 

© Sigrid Neureiter

24. April 2015

 

Steger Säge

 

Sie befindet sich im Naturparkhaus Schlern-Rosengarten und wird in „Dolomitenrot“ zum Schauplatz eines Verbrechens

 

„Jenny Sommer und Lenz einigten sich darauf, der Vorführung beizuwohnen. Die erste Station am Wasserrad, das vom Tschaminbach gespeist wurde, lag hinter ihnen. Sie hatten den Schauraum mit der Sägevorrichtung erreicht. Der tiefe Klang des Rades wurde von einem rhythmischen Stampfen abgelöst, in das sich höhere, kreischende Töne mischten.“

 

Am Eingang des Tschamintales im Naturpark Schlern-Rosengarten befindet sich die Steger Säge. Sie ist Zeugnis der Handwerkstradition dieser Gegend. An die 40 Sägen hat es dort gegeben. Sie verarbeiteten das in den Wäldern geschlagene Holz und wurden vom Tschaminbach, einem wilden Gebirgsgewässer, gespeist.

 

Venezianer Gatter

 

Heute ist nur noch die Steger Säge mit ihrem berühmten Venezianer Gatter erhalten, eine Konstruktion, die Ende des 16. Jahrhunderts vermutlich nach Plänen Leonardo da Vincis errichtet wurde. Die Säge wurde reaktiviert, die Räumlichkeiten dazu genutzt, um das Naturparkhaus Schlern-Rosengarten mit einem Informationszentrum für die Besucher einzurichten.

 

Wohnung des Sägemeisters

 

Neben einer Ausstellung über die Flora und Fauna des Naturparks und Vorführungen der Säge kann auch der einstige Wohnbereich des Sägemeisters besichtigt werden. Mit seinem  bauchigen Tirolerofen, der kargen Bettstatt und der offenen Feuerstelle vermittelt er einen Eindruck früherer Lebensverhältnisse.

 

Juni bis Oktober

 

Naturparkhaus und Steger Säge sind zu einer Touristenattraktion geworden, deren Besichtigung sich lohnt. Die Ausstellung ist von Juni bis Oktober geöffnet, Vorführungen der Säge gibt es jeweils mittwochs: http://www.provinz.bz.it/natur-raum/themen/naturparkhaus-schlern-rosengarten.asp

Warum die Säge während der Vorführung plötzlich stoppt, lesen Sie in: Dolomitenrot. Ein Krimi aus Südtirol.

Gmeiner Verlag 2015

 

© Sigrid Neureiter

10. April 2015

 

Brettlmarende

 

In „Dolomitenrot“ geht es nicht nur um die Wurst – sondern auch um Speck, Kas und weitere typische Schmankerl aus der Region

 

„Jenny Sommer lief das Wasser im Mund zusammen. Auf dem Tisch vor ihr stand ein Holzteller mit zentimeterdicken Wurstscheiben, einem zartgelben Almkäse, Kren, Essiggurkerl und Streifen eingelegter roter Paprika. Die farbenfrohe Komposition umkränzte ein Stück Speck, das beinahe so groß wie ein Steak und, wie die feinfaserige, weiße Marmorierung vermuten ließ, ebenso saftig war. In der Mitte des Räucherfleisches steckte ein Messer.“

 

So beginnt das dritte Kapitel von „Dolomitenrot“ – mit einer typischen Südtiroler Spezialität, der Brettlmarende. Sie wird in vielen Gasthäusern und Gegenden Südtirols serviert. Am besten schmeckt sie meiner Ansicht nach auf einer Almhütte nach einer Wanderung. Wesentlicher Bestandteil ist der Südtiroler Speck.

 

Seit 1200 nach Christi

 

wird bereits in Dokumenten über Handel und Herstellung von Speck berichtet. Ziel war es, Fleisch so zu behandeln, dass es lange haltbar war (denn Kühlschränke gab´s ja damals nicht). In südlicheren Regionen wurde das gewünschte Ergebnis durch das Einreiben mit Salz erzielt, im Norden dagegen durch Räuchern. Südtirol, das Grenzland, machte sich beide Verfahren zunutze. Die Menschen würzten ihr Schweinefleisch und räucherten es.

 

Von beidem machen die Südtiroler Erzeuger bis heute maßvoll Gebrauch: Der rohe Schinken wird leicht geräuchert, der Salzgehalt beträgt maximal 5%. 1996 wurde dieses Herstellungsverfahren von der EU geschützt. Jenny Sommer und ihr Begleiter Lenz Hofer können sich in „Dolomitenrot“ davon überzeugen, dass der Südtiroler Speck unvergleichlich schmeckt.

 

Geschüttelt, nicht gerührt

 

Eine einzigartige Spezialität ist das Schüttelbrot, das ebenfalls bei einer Marende nicht fehlen darf. Die fladenähnliche Teigware wird aus Roggenmehl, Wasser, Hefe, Salz und Gewürzen hergestellt. Der Name kommt von der ursprünglichen Herstellungsart: Der Teig wurde geschüttelt und danach knusprig gebacken. Das garantierte eine lange Haltbarkeit und eine ausgesprochen knackige Konsistenz, Eigenschaften, die das Schüttelbrot bis heute auszeichnen.

 

Kaminwurzen (Hartwurst), Käse, Kren und eingelegtes Gemüse runden die Marende ab. Jenny und Lenz lassen sich diese so richtig schmecken, bevor sie zurück ins Tal wandern.

Warum ihnen trotz dieser wohlschmeckenden Unterlage bald darauf flau im Magen wird, lesen Sie in: Dolomitenrot. Ein Krimi aus Südtirol.

Gmeiner Verlag 2015

 

© Sigrid Neureiter

20. März 2015

 

Oswald-von-Wolkenstein-Ritt

 

„Dolomitenrot“ startet mit einem Reiterspektakel, das alljährlich im Naturpark Schlern-Rosengarten stattfindet

 

Was heute jedes Jahr Ende Mai/Anfang Juni Reiterinnen und Reiter aus ganz Südtirol anlockt, begann 1983 mit einer „Schnapsidee“ – oder jedenfalls einer Stammtischrunde beim Turmwirt in Völs. Einheimische ersannen etwas, das in der damals eher verschlafenen Naturparkgemeinde für Wirbel sorgen sollte – und das nachhaltig: den Oswald-von-Wolkenstein-Ritt. Er ist nach dem berühmten Minnesänger benannt, der im 15. Jahrhundert im heutigen Südtirol lebte (mehr über ihn nachzulesen in meinem zweiten Krimi „Kurschattenerbe“).

 

Das Turnier

 

geht über vier Stationen in Kastelruth, Seis, den Völser Weiher und das Schloss Prösels. Es beginnt mit dem Ringstechen am Kastelruther Kofel (Kalvarienberg). Darauf folgen das sogenannte „Labyrinth“ in Seis am Schlern und der Hindernis-Galopp am Völser Weiher. Den Abschluss bildet der Torritt vor dem Schloss Prösels.

 

Die vier Stationen des Wettkampfes sind mittelalterlichen Turnierspielen nachempfunden und erfordern höchste Geschicklichkeit von Ross und Reiter. Gekämpft wird in Mannschaften zu je vier Teilnehmern bzw. Teilnehmerinnen. Am Ende zählt die Zeit. Es gewinnt das Team, das am schnellsten ist, die wenigsten Fehler macht (für die gibt es Strafsekunden) und das am besten miteinander harmoniert (was besonders beim Labyrinth eine Rolle spielt).

 

2014

 

nahmen 36 Mannschaften aus 20 Südtiroler Gemeinden an dem Spektakel teil. Beeindruckend war nicht nur das Turnier selbst, sondern auch der Trachtenumzug am Tag davor. An der Talstation der Seiser Almbahn wurde die Fanfare zum Aufbruch geblasen. Die Tiere mit ihren herausgeputzten Reiterinnen und Reitern machten sich auf den Weg nach Seis. Besonders schön anzuschauen waren die Mähnen der Pferde, die teilweise kunstvoll geflochten waren, und die Damen, die in wunderschönen Dirndlkleidern einherritten.

 

Kleidertausch

 

Am nächsten Tag tauschten sie die prächtigen Gewänder gegen praktische Reitkleidung, um im Turnier Seite an Seite mit den Männern zu bestehen. Auch Sylvia Karbon in meinem Krimi „Dolomitenrot“ hält es so.

Warum das Turnier trotzdem böse für Sylvia endet, lesen Sie in: Dolomitenrot. Ein Krimi aus Südtirol.

Gmeiner Verlag 2015

 

© Sigrid Neureiter

 

13. März 2015

 

 

UNESCO Welterbe

 

In „Dolomitenrot“ wird der Naturpark Schlern-Rosengarten zum Zentrum von Krimi-Ermittlungen

 

Die Dolomiten wurden am 26. Juli 2009 in die Welterbeliste aufgenommen. Mit dieser Maßnahme benennt die UNESCO Kultur- und Naturstätten, die für die Menschheit von herausragendem Wert sind.

 

Der Tatort

 

Zu den neun Berggruppen der Dolomiten gehört der Naturpark Schlern-Rosengarten. Die nördlich von Bozen gelegene Gebirgsregion bildet den Hauptschauplatz von „Dolomitenrot“ und gilt als landschaftlich äußerst reizvoll. Spitze Felstürme wechseln sich hier mit mächtigen Hochplateaus ab, bleiche Gesteinswände kontrastieren mit dem Grün der Wälder.

 

Farbenspiel

 

Besonders spektakulär ist das Farbenspiel des Rosengartens. Während die zerklüfteten Felsen tagsüber in einem kalten Blau schimmern, kann der Betrachter mitansehen, wie sie sich in der Dämmerung mit zartem Rosa überziehen oder in einem rotgoldenen Licht schimmern.

 

Almhütten

 

Jenny Sommer und Lenz Hofer begegnen bei ihren Ermittlungen den mannigfachen Schönheiten des Naturparks. Doch nicht nur die Landschaft bietet ihre Reize, auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. So beispielsweise, wenn das Duo auf einer der urtümlichen Almhütten einkehrt, die den Wanderern köstliche Brettljausen und andere Südtiroler Schmankerl bieten.

Wo trotz der Idylle das Verbrechen lauert, lesen Sie in:

Dolomitenrot. Ein Krimi aus Südtirol.

Gmeiner Verlag 2015

 

© Sigrid Neureiter

5. März 2015

 

 

Rosengartenfluch

 

In meinem neuen Buch „Dolomitenrot“ wird Südtirols Sage von König Laurin zum Stoff für einen Kriminalfall

 

Wenn Jenny Sommer und Lenz Hofer in meinem neuen Krimi „Dolomitenrot“ermitteln, begegnet ihnen auf Schritt und Tritt die Sage von König Laurin, einem kleinen, aber tapferen Edelmann aus längst vergangenen Tagen. Sein Reich befand sich im Nordosten von Bozen, dort, wo die kahlen Felsberge der Dolomiten aufragen. Laurin besaß einen unterirdischen Palast mit Gold, Silber und Edelsteinen. Sein größter Schatz jedoch war sein Rosengarten.

 

Brautschau

                                                                                   

Eines Tages bat ein benachbarter König zur Brautschau. Laurin wartete vergeblich auf eine Einladung. Mithilfe seiner Tarnkappe gelang es ihm, die schöne Prinzessin Similde zu entführen. Dietrich von Bern, ein Held aus Verona, erfuhr davon. Mit seinen Waffenbrüdern fiel er in Laurins Reich ein. Die Ritter zerrissen den seidenen Faden, der den Garten umspannte, und zertrampelten die Rosen.

 

Verrat

 

Laurin forderte Wiedergutmachung: „Ein jeder von euch gebe mir zum Pfand, den rechten Fuß und die linke Hand.“ In einem blutigen Kampf gewannen Dietrich und seine Männer die Oberhand. Dank seiner Tarnkappe konnte Laurin entfliehen. Doch seine Bewegungen im Garten verrieten ihn. Er wurde gefangen genommen und abgeführt. Zuvor jedoch verfluchte er die Rosen und verwandelte sie zu Stein: Niemand sollte sie mehr sehen, weder bei Tag noch bei Nacht.

 

Der Zwergenkönig vergaß jedoch die Dämmerung. So kommt es, dass die bleichen Felsen manchmal vor Sonnenuntergang leuchten und uns die einstige Pracht erahnen lassen … 


Wie der Sagenstoff zum Krimi wird lesen Sie in:

Dolomitenrot. Ein Krimi aus Südtirol.

Gmeiner Verlag 2015

 

© Sigrid Neureiter

Cover Dolomitenrot

4. Februar 2015

 

 

Dolomitenrot: Sage um König Laurin wird zum Kriminalfall

 

Sigrid Neureiter präsentiert ihren dritten Krimi aus Südtirol – PR-Beraterin Jenny Sommer ermittelt im Naturpark Schlern-Rosengarten

 

Die Sage um König Laurin bildet den Hintergrund zu Sigrid Neureiters drittem Krimi aus Südtirol. "Dolomitenrot" spielt im Naturpark Schlern-Rosengarten. Der Sage nach hatte dort einst der Zwergenkönig Laurin sein Reich mit einem wunderschönen Rosengarten, den er verflucht und zu Stein verwandelt hat. Eine Ahnung davon erhalten wir auch heute noch, wenn der Berg in der Dämmerung rot leuchtet. Vor dieser mystischen Kulisse entwickelt Neureiter ihren dritten Kriminalfall um die PR-Beraterin und Hobbydetektivin Jenny Sommer am Tatort Südtirol.

  

Inhalt

 

PR-Beraterin Jenny Sommer reist gemeinsam mit dem Universitätsassistenten Lenz Hofer ins Rosengartengebiet in den Dolomiten, um nach Spuren des Sagenkönigs Laurin zu suchen. Stattdessen findet sie einen Toten. Das Duo beginnt zu ermitteln. Die Hinweise führen zu einer Almhütte, die einem Hotelbau zum Opfer fallen soll. Ist sie der Grund für die Gewalttat? Oder liegt die Ursache in einer alten Familienfehde, die die Dorfbevölkerung bis heute nicht vergessen hat? Und was haben die Ereignisse mit dem Tod einer jungen Frau zu tun, die bei einem Reitturnier ums Leben gekommen ist? Jenny und Lenz kommen der Lösung des Falles Schritt für Schritt näher. Doch immer, wenn sie meinen, den Täter entlarvt zu haben, tut sich eine neue Perspektive auf, die die jeweilige Theorie ins Wanken bringt. Schließlich gibt die Sage von König Laurin einen Fingerzeig …

  

Auch in „Dolomitenrot“ verbindet die Autorin die Südtiroler Heimat ihres Vaters mit deren literarischer Vergangenheit. Nach Walther von der Vogelweide in Neureiters Debütroman „Burgfrieden“ und Oswald von Wolkenstein in ihrem zweiten Krimi „Kurschattenerbe“ rückt sie nun den Sagenstoff von König Laurin, Dietrich von Bern und der schönen Prinzessin Similde ins Zentrum des Geschehens. Der Konflikt zwischen den beiden Männern und deren blutige Auseinandersetzung im Rosengarten werden in „Dolomitenrot“ zum Symbol für den Umgang mit der Natur.

 

 Über die Autorin

  

Sigrid Neureiter ist gebürtige Salzburgerin mit Tiroler und Südtiroler Wurzeln. Nach dem Studium der Germanistik an der Salzburger Universität, wo sie mit einer Dissertation über mittelalterliche Minnesänger promovierte, arbeitete sie als Journalistin und PR-Managerin. Die Autorin betreibt eine eigene PR-Agentur in Wien und schreibt Krimis. Ihre Mutter ist Innsbruckerin, ihr Vater stammt aus Meran. Neureiters zweiter Krimi »Kurschattenerbe« führte wochenlang die Bestsellerliste in der Kategorie „Belletristik“ im „Dolomiten“-Magazin, Südtirol, an. Mit „Dolomitenrot“ legt die Autorin ihren dritten Krimi aus Südtirol vor.

  

Weitere Informationen unter:

 

www.sigrid-neureiter.com

  

Dolomitenrot. Ein Krimi aus Südtirol.

 

Gmeiner Verlag

280 Seiten

ISBN 978-3-8392-1680-4

€ 12,40 (A), € 11,99 (D).

Erscheinungsdatum: 4. Februar 2015

 

Buchvorstellung

 

26. Februar 2015, 19:30 Uhr

Morawa Buchhandlung

Wollzeile 11, 1010 Wien

 

Medieninformation:

Dr. Neureiter-PR

agentur@neureiter.at

 

Autorin Sigrid Neureiter im Naturpark Schlern-Rosengarten.

        Bild: Neureiter-PR

13. Juni 2013

 

MORDS-WASSERKRAFT

Die Entstehung einer einzigartigen Krimi-Anthologie

 

Unter dem Titel „Blutsbande“ erscheint in Kürze mein erster Kurz-Krimi. Meine Protagonistin Jenny Sommer, die in meinen Romanen in Südtirol ermittelt, hat dafür einen Abstecher in Kärntens schöne Bergwelt gemacht. Wie die Anthologie entstanden ist, schildert  Herausgeber Jeff Maxian in einem Beitrag, den ich hier gekürzt wiedergebe:

 

Österreich ist bekannt für seine wunderbare und imposante Bergwelt. Darin eingebettet entspringen tausende Bäche, die den zahlreichen Urlaubern, Kletterern und Hobbywanderern einen zusätzlichen Anreiz bieten, diese Regionen zu besuchen. Etliche dieser teils gewaltigen Quellen münden in idyllische Stauseen. Diese werden für die Stromerzeugung genützt. Doch ehrlich, wer war schon einmal im Inneren einer Staumauer? Hat von teilweise weit über hundert Meter hohen Staumauern mit herrlichem Alpen-Weitblick auch in die Tiefe gesehen?

 

Rund um die Recherche zu ihrer ersten gemeinsamen Anthologie „Mords-Zillertal“ (Gmeiner Verlag D) im Jahr 2011 haben die Herausgeber Jeff Maxian und Erich Weidinger sich in Folge Thema „Wasserkraft“ zugewandt. Waren fasziniert und begeistert, sind an der Sache drangeblieben. Haben unter angebotener Mithilfe des Stromerzeugers VERBUND weiter recherchiert und die wesentlichsten Wasserkraftwerke in den österreichischen Alpen besucht. Und gemeinsam festgestellt, hier gibt es genügend Stoff für eine eigene Krimi-Anthologie. Ob in den Kraftwerksanlagen oder deren Umfeld, es bot sich eine Vielfalt an Möglichkeiten, in diesem Bereich Themen und Geschichten anzusiedeln.

 

Insgesamt 12 Autorinnen und Autoren beschäftigten sich mit der Materie, schwärmten aus, um die entsprechenden Örtlichkeiten in den Bergwelten von Kärnten, Salzburg und dem Zillertal aufzusuchen, um fiktive Mords-Geschichten zu verfassen. Sigrid Neureiter, Herbert Dutzler, Oskar Feifar, Nicola Förg, Michael Gerwien, Beate Maxian, Claudia Rossbacher, Ernst Schmid, Jutta Siorpaes, Erich Weidinger, Susanne Wiegele, Hubert Zöllner.

 

Herausgekommen sind letztendlich unterschiedlichste Kurz-Krimis im Umfeld dieser speziellen Alpenregionen. Das Umfeld, die in diesen Regionen lebenden Bewohner, der Tourismus, die Geschichte, das Kulinarium und die Attraktionen boten dazu eine passende Kulisse. Viele wunderbare Orte und Plätze wurden liebevoll in die Geschichten eingebaut, laden trotz der Mords-Themen zum Besuchen ein.

 

Mords-Wasserkraft

12 Alpenkrimis von Kärnten, Salzburg bis ins Zillertal

Hrsg.: Jeff Maxian/Erich Weidinger

Gmeiner Verlag, ab Juli 2014

 

Medientext:

MAXIAN MEDIA SERVICES

office@maxian.at

Bild: Neureiter-PR
Sigrid Neureiter liest am 26.4. aus „Kurschattenerbe“ und sorgt mit ihrem PR-Team für die professionelle Öffentlichkeitsarbeit des Festivals.

„A Mörda Frühling“ steigt am 26. und 27.4. im Schauspielhaus Wien

Morawa-Krimifestival versammelt 30 Autorinnen und Autoren der Spannungsliteratur made in Austria

Das Krimifestival „A Mörda Frühling“ steigt nach seinem erfolgreichen Debüt im Jahr 2012 am 26. und 27. April 2014 zum zweiten Mal in Wien. 30 österreichische Autorinnen und Autoren lesen im Schauspielhaus in der Porzellangasse aus aktuellen und teilweise noch unveröffentlichten Werken der Spannungsliteratur. Mit dabei sind Krimigrößen wie die Leo-Perutz-Preisträger Stefan Slupetzky, Koytek & Stein und Manfred Rebhandl sowie Eva Rossmann, Claudia Rossbacher und Gerhard Loibelsberger, Initiator von „A Mörda Frühling“. Veranstalter des Festivals ist die „Plattform österreichischer Kriminalschriftstellerinnen und –schriftsteller“ gemeinsam mit Morawa Buch und Medien.

„Wir bieten mit diesem Festival eine Leistungsschau der österreichischen Kriminalliteratur. Die Bandbreite reicht vom Regionalkrimi bis zum Thriller, auch der historische Kriminalroman mit brisanten geschichtlichen Bezügen und die Bundesländer werden vertreten sein“, berichtet Gerhard Loibelsberger.

„A Mörda Frühling“ beginnt am Samstag, 26. April, um 18 Uhr, und am Sonntag, 27. April, um 16 Uhr. Kartenvorverkauf ist bei Morawa Wollzeile 11, 1010 Wien, bei Morawa SCS, Vösendorf sowie im Schauspielhaus Wien, Porzellangasse 19, 1090 Wien.

Karten sind auch online unter: http://1f1.de/12co zu bestellen

A Mörda Frühling

Das Morawa-Krimifestival

Schauspielhaus Wien, Porzellangasse 19, 1090 Wien

26. April 2014, Beginn: 18 Uhr

27. April 2014, Beginn: 16 Uhr

 

Laufend aktuelle Infos gibt es hier:

 

Rückfragen:

Medienbetreuung „A Mörda Frühling“

Dr. Neureiter-PR

Tel: +43 1 924 60 87

email: agentur@neureiter.at

 

7 von 30 Autorinnen und Autoren, die bei „A Mörda Frühling“ lesen. 1. Reihe v.l.: Sigrid Neureiter, Claudia Rossbacher, Lizl Stein; 2. Reihe v.l.: Hermann Bauer, Thomas Schrems, Gerhard Loibelsberger, Georg Koytek.

Fotos: Dr. Neureiter-PR

Sigrid Neureiter präsentiert ihren Südtirol-Bestseller „Kurschattenerbe“ am 25.11.2013 im Rahmen von „Literatur im Café-Museum“.
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Medieninformation, 18. November 2013

 

 

Maler, Mord und Minnesänger

 

Am 25. November 2013 präsentiert Sigrid Neureiter ihren Südtirol-Bestseller „Kurschattenerbe“ im Rahmen von „Literatur im Café Museum“ in Wien

 

Krimispannung herrscht am 25. November 2013 im Café Museum beim Karlsplatz in Wien. An diesem Abend präsentiert die Wiener Autorin Sigrid Neureiter ihren Südtirol-Bestseller „Kurschattenerbe“ um 19:30 Uhr im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Literatur im Café Museum“.

 

Dabei entführt sie die Leser nach Meran, dem einstigen beliebten Kurort von Kaiserin Sissi. Dort versammeln sich Wissenschaftler zu einem Symposium über den Minnesänger Oswald von Wolkenstein. Ganz in der Nähe geschieht ein Mord an einem Kunstmaler. Alles dreht sich um ein zerstört geglaubtes Bild Oswalds von Wolkenstein, das plötzlich wieder auftaucht. Hobbydetektivin Jenny Sommer ermittelt.

 

 

Exklusive Kaffeehaus-Lesung mit Sigrid Neureiter aus „Kurschattenerbe“

 

Am: 25. November 2013

Um: 19:30 Uhr

Ort: Café Museum, Operngasse 7, beim Karlsplatz, 1010 Wien

 

Freier Eintritt. Reservierung unter (01) 24100-620 oder museum@cafe-wien.at

 

 

Über die Autorin

  

Sigrid Neureiter ist gebürtige Salzburgerin mit Südtiroler Wurzeln und lebt seit vielen Jahren in Wien. Sie studierte Germanistik, arbeitete als Journalistin und betreibt ihre eigene PR-Agentur in Wien. Im Vorjahr gab sie mit „Burgfrieden“ ihr Debüt als Krimiautorin im deutschen Gmeiner Verlag. „Kurschattenerbe“, ihr neuer Kriminalroman, eroberte auf Anhieb Platz eins der Bestsellerliste in Südtirol (Quelle: „Dolomiten“-Magazin).

 

 

Über „Literatur im Café Museum“

  

Seit der Eröffnung des Café Museum im Jahr 1899 verkehrten hier berühmte Literaten wie Arthur Schnitzler, Robert Musil oder Peter Altenberg. Die Veranstaltungsreihe „Literatur im Café Museum“ knüpft an diese Tradition an. Während ihres nunmehr zweijährigen Bestehens waren hier bereits literarische Größen wie Barbara Frischmuth, Daniel Glattauer, Peter Henisch und weitere namhafte österreichische Autorinnen und Autoren zu Gast.

Die VKÖ-Experten Präsident Richard Benda, Kassier Helmut Bärtl, Chefredakteur Josef Lohmann (v.r.n.l.), Regiosprecherin Sigrid Neureiter (1.v.l.) und ihre „Mörderischen Schwestern“ im Café Ascot in Wien. Bild: Neureiter-PR

18.11.2013

 

Wenn der Pathologe an den Tatort kommt

 

…hat das mit der Realität selten etwas zu tun.

 

Der Austausch mit „echten“ Kripobeamten ist für Krimiautorinnen wichtig. Seit dem Vorjahr bin ich Mitglied der „Vereinigung Kriminaldienst Österreich“ (VKÖ), und habe damit die Möglichkeit, direkt bei den Experten zu recherchieren. Doch die VKÖ steht auch Nichtmitgliedern für Fragen zur Verfügung.

 

So habe ich in meiner Funktion als Regiosprecherin Wien/Österreich der „Mörderischen Schwestern“ kürzlich ein Treffen zwischen Experten der VKÖ und Krimiautorinnen organisiert. Dabei kam es zu einem regen Gedankenaustausch über kriminalistische Themen.

 

Einen Schwerpunkt bildete der Ermittlungsablauf am Tatort. Denn nicht nur bei den realen Ermittlungen, auch in vielen Krimis spielt es eine Rolle, wer als erster am Tatort ist. Eines wurde in der Diskussion mit den Experten klar: Es ist nicht der Pathologe! Gerade der ist es, der in Kriminalromanen und –serien oft als erster vor Ort ist. Doch wir „Mörderische Schwestern“ wissen es nun besser.

 

Zum Abschluss bedankten wir uns bei den Experten mit Krimis und diese sich bei uns mit der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift kripo.at.

 

© Sigrid Neureiter/Wien

Lesung aus „Kurschattenerbe“ in der Bücherei im Bildungszentrum Simmering im Rahmen von „Österreich liest“: v.l. Büchereileiterin Jacqueline Kebza, Autorin Sigrid Neureiter, stv. Büchereileiterin Regina Jank. Foto: ©Heinicke

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Medieninformation 03.November 2013

 

Krimispannung in der Bücherei im Bildungszentrum Simmering

 

Am 16. 10. präsentierte Sigrid Neureiter ihren Südtirol-Besteller „Kurschattenerbe“ im Rahmen von „Österreich liest“

  

Krimispannung herrschte am 16. Oktober 2013 in der Bücherei im Bildungszentrum Simmering. An diesem Abend präsentierte die Wiener Autorin Sigrid Neureiter ihren Südtirol-Bestseller „Kurschattenerbe“ im Rahmen von „Österreich liest“. Dabei entführte sie die Leser nach Meran, dem einstigen beliebten Kurort von Kaiserin Sissi. Dort versammeln sich Wissenschaftler zu einem Symposium über den Minnesänger Oswald von Wolkenstein. Ganz in der Nähe geschieht ein Mord. Hobbydetektivin Jenny Sommer ermittelt.

  

Über die Autorin

  

Sigrid Neureiter ist gebürtige Salzburgerin mit Südtiroler Wurzeln und lebt seit vielen Jahren in Wien. Sie studierte Germanistik, arbeitete als Journalistin und betreibt ihre eigene PR-Agentur in Wien. Im Vorjahr gab sie mit „Burgfrieden“ ihr Debüt als Krimiautorin. „Kurschattenerbe“, ihr neuer Kriminalroman, eroberte auf Anhieb Platz eins der Bestsellerliste in Südtirol.

Buchpremiere „Kurschattenerbe“ in der Stadtbibliothek Meran: v.l. Sonja Kienzl, Athesia Buch Meran, Sigrid Neureiter, Autorin, der Meraner Stadtrat Stefan Frötscher und Max Malleier, Stadtbibliothek Meran. Foto: © Neureiter-PR

11.8.2013

 

„Kurschattenerbe“ am
Tatort Meran

 

Buchpremiere, RAI-Dreh, Platz 1 der Bestsellerliste und ein prominenter Kurgast

 

Kürzlich (18.7.2013) stellte ich meinen neuen Kriminalroman „Kurschattenerbe“ in der Stadtbibliothek Meran vor. Die Veranstaltung in Kooperation mit Athesia Buch Meran lockte zahlreiche Krimifreunde an, darunter sogar eine echte Kriminalhauptkommissarin aus Wiesbaden. Auch einige ehemalige Studienkolleginnen, die in Südtirol leben, durfte ich begrüßen und mich über ein Wiedersehen freuen.

Fernsehdreh mit dem RAI Sender Bozen in Meran vor der Wandelhalle. Foto: © Neureiter-PR

Drei Tage später ging es zum Interview mit dem RAI Sender Bozen. Zwei Stunden lang wurde an Originalschauplätzen meines Krimis gedreht, so an der Kurpromenade, bei der
Wandelhalle und auf dem Steinernen Steg in der Gilf. Das Ergebnis war ein schöner Bericht, der am Sonntag Abend (21.7.2013) in der Tagesschau in Südtirol zu sehen war.

 

Ebenso erfreulich ist, dass ich Anfang August mit „Kurschattenerbe“ auf Platz 1 der Bestseller-Liste in Südtirol (Dolomiten-Magazin) eingestiegen bin.

 

Damit nicht genug, erfahre ich nun aus der stol.it, dass kürzlich ein prominenter Kurgast in Meran weilte. Nein, es handelt sich nicht um die deutsche Kanzlerin Angela Merkel, die in der Nähe urlaubte, sondern um Naomi Campbell. Sie kommt auch in meinem Krimi vor, auf S 67:

 

Er selbst war kein Adonis, verlangte aber von den Frauen, dass sie wie Claudia Schiffer oder Naomi Campbell aussahen.

 

Ob das Super-Model auf der Suche nach (m)einem Kurschattenerbe war?

 

© Sigrid Neureiter/Wien

Bild: Neureiter-PR

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Medieninformation, 03. Juli 2013

 

Tatort Meran: Mord wegen Oswald von Wolkenstein?

 

Sigrid Neureiter präsentiert mit „Kurschattenerbe“ ihren zweiten Krimi aus Südtirol 

 

Der Minnesänger Oswald von Wolkenstein und die Stadt Meran stehen im Mittelpunkt von Sigrid Neureiters neuem Kriminalroman „Kurschattenerbe“. Die Wiener Krimiautorin mit Südtiroler Wurzeln schaffte im Vorjahr mit ihrem Krimidebüt „Burgfrieden“ auf Anhieb den Sprung in die Südtiroler Bestsellerliste. In ihrem zweiten Krimi aus Südtirol stellt die Autorin den Minnesänger Oswald von Wolkenstein ins Zentrum des Geschehens. Er hat im 15. Jahrhundert im heutigen Südtirol gelebt und gilt als der bedeutendste Dichtersänger des deutschen Spätmittelalters.  

 

PR-Beraterin Jenny Sommer nimmt an einem Symposium über Oswald von Wolkenstein in Meran teil. Als einer der Wissenschaftler verschwindet, beginnt sie auf eigene Faust zu ermitteln. Noch ahnt sie nicht, dass in unmittelbarer Nähe ein Mord geschehen ist. Haben beide Vorfälle etwas miteinander zu tun? Jenny verfolgt eine Spur, die sie zum Schloss Tirol führt. Die Suche im Schatten des Wahrzeichens von Südtirol führt sie weit in die Vergangenheit. 

 

Über die Autorin 

Dr. Sigrid Neureiter, geboren in Salzburg, studierte Germanistik an der dortigen Universität und schrieb eine Dissertation über die moderne Rezeption mittelalterlicher Liederdichter. Neureiter arbeitete mehrere Jahre als Journalistin, darunter bei der APA – Austria Presse Agentur. Sie betreibt eine eigene PR-Agentur in Wien und schreibt Krimis. Ihre Mutter ist Innsbruckerin, ihr Vater stammt aus Meran. Ihr Debütkrimi „Burgfrieden“ war 18 Wochen lang unter den Top-5 der Südtiroler Bestsellerliste (Quelle: Dolomiten-Magazin) platziert.

 

Kurschattenerbe

Ein Krimi aus
Südtirol

Sigrid Neureiter

Gmeiner Verlag

280 Seiten

ISBN 978-3-8392-1434-3

EUR 10,30 (A)

Erschienen am: 1. Juli 2013

Auch als E-Book erhältlich

27. Juni 2013

 

Höhen und Tiefen

 

Mein zweiter Krimi
„Kurschattenerbe“ erblickt das Licht der Welt

 

 

 

Neulich stand ich mit meinen „Mörderischen Schwestern“ auf dem Dach des Justizpalastes und blickte über Wien. Wenige Wochen später ging´s in die Tiefe: Im Wien Kanal wandelten wir auf den Spuren des 3. Mannes Harry Lime. Dessen Darsteller Orson Welles hat es im Wien Kanal so gestunken, dass er die Dreharbeiten dort verweigerte. Die Szenen, in denen er zu sehen ist, wurden in Londoner Studios nachgedreht.

 

So, wie mich diese beiden Exkursionen in Höhen und Tiefen geführt haben, war auch das vergangene Halbjahr von Wechselbädern geprägt. Und ich rede nicht vom Wetter. Es war vielmehr so, dass meine Geduld auf eine harte Probe gestellt wurde. Denn ich konnte es nicht mehr erwarten, bis mein neuer Krimi endlich das Licht der Welt erblickte.

 

Jetzt ist es soweit. Gestern habe ich die druckfrischen Exemplare aus dem Postpaket ausgepackt. Nun liegen sie da und glänzen mich an. Das Warten hat sich gelohnt!

 

© SigridNeureiter/Wien

 

 

Bild: Dr. Neureiter-PR
v.l.n.r. Sylvia Grünberger, Christine Figueiredo, Eleonore Biber

 

14.2.2013

 

PR-Tipps für Autorinnen

 

Regiotreffen der Mörderischen Schwestern im Zeichen von Publicity

 

 

 

Ganz im Zeichen von Publicity stand das Regiotreffen der Mörderischen Schwestern in Wien am heurigen Aschermittwoch, am Vorabend des Valentinstages. Die Regiogruppe Wien/Österreich traf sich unter dem Motto „PR-Tipps für Autorinnen“. Zunächst berichtete ich aus meiner Praxis als PR-Beraterin und Krimiautorin und schon bald gab es viele kreative Inputs und Erfahrungsberichte aus unserem Kreis. 

 

v.l.n.r. Ingrid Poljak, Helga Kolsky, Sylvia Grünberger, Christine Figueiredo, Eleonore Biber, Dagmar Hörmayer, Marion Weber, Gudrun Lerchbaum, Birgit Kofler, Sigrid Neureiter.

 

Fazit: Es geht nicht darum, ob man „jemanden kennt“, sondern darum, Kontakte gezielt und persönlich aufzubauen. Individuelle Anknüpfungspunkte – regional, thematisch, biographisch - sind wichtig. Ein aktueller Anlass, in den das eigene Buch hineinspielt, ist ein hervorragendes Argument gegenüber Journalistinnen und Journalisten. Es lohnt sich, verschiedene Dinge auszuprobieren, Aktivitäten aber vorher mit dem Verlag abzustimmen. Auch Glück und Zufall können eine Rolle spielen.

 

Happy Valentine!

 

© Sigrid Neureiter

01.02.2013

 

„Burgfrieden“ unter den Top-25-Krimis 2012

 

Platz 22 von 255 Büchern auf der Leserplattform Lovelybooks.de

 

Die Leser haben gevotet: Die beliebtesten Neuerscheinungen aus Krimis und Thriller 2012 auf der Leserplattform Lovelybooks.de stehen fest. Angeführt wird die Liste von internationalen Bestsellern wie „Fünf“ von Ursula Poznanski, „Grabesstille“ von Tess Gerritson und „Verachtung“ von Jussi Adler-Ohlsen. Auf Platz 20 findet sich beispielsweise Kathy Reichs „Blut vergisst nicht“ und schon auf Platz 22 befindet sich mein „Burgfrieden“.

 

Ich freue mich ganz besonders, dass es mir mit meinem Debütkrimi aus Südtirol gelungen ist, unter 255 zur Wahl stehenden Büchern in die Top-25-Krimibestenliste vorzustoßen – und sogar einige internationale Stars hinter mir zu lassen. Darüber hinaus führe ich mit meiner Platzierung auch die Liste der Neuerscheinungen meines Verlages an. Danke liebe Leserinnen und Leser!

 

Hier geht es zum Ergebnis: http://www.lovelybooks.de/buecher/Krimi-Thiller-Horror/Neuerscheinungen-Krimis-und-Thriller-2012-686435130/;jsessionid=D523C46154FB25988802CA544FE2F9AD

17.12.2012

 

Mörderische Schwestern unter sich

 

Wenn´s Weihnachten wird, dann zeigen sich auch Krimiautorinnen von ihrer gemütlichen Seite

 

Alle Jahre wieder… geht´s schon im November los mit Einladungen zum Punsch, zum Weihnachtszauber und vielem mehr. Heuer durfte ich bei ein paar ganz besonders schönen Feiern dabei sein. Denn ich war ja erstmals nicht nur als PR-Beraterin, sondern auch als Krimiautorin geladen – und zweiteres hat mir dann beinahe noch tollere Feten als das erste eingebracht.

 

Am besten hat mir aber die Weihnachtsfeier gefallen, zu der ich selbst geladen hatte: Zum weihnachtlichen Regiotreffen der „Mörderischen Schwestern“, ein Netzwerk aus deutschsprachigen Krimiautorinnen, Bücherfrauen und Leserinnen. Als Regioschwester Wien/Österreich gehört es zu meinen Aufgaben, die monatlichen Treffen zu organisieren. Und weil Weihnachtszeit in ganz besonderem Maß auch Lesezeit ist, haben wir Schwestern das wörtlich genommen und einander bei unserem weihnachtlichen Regiotreffen am 13.12.2012 Kostproben aus unseren Werken gegeben.

 

Hier ein paar Auszüge von Gelesenem und nicht Gelesenem zum Nachlesen:

 

„Sie sah auf und blickte in gleißendes Gelb.“ Aus: Marion Weber: Lange Jahre. In: 13 (texte). Texte von 13 Autorinnen und Autoren der Leondinger Akademie für Literatur 2010/2011. Herausgeber: „Die 13“, 1010 Wien. Medieninhaber: Verein für neue Literatur, 1020 Wien.

 

„´Kottan, Kriminalpolizei!`verkündete die Frau im Trenchcoat mit schneidender Stimme, während sie zielstrebig das riesige Esszimmer der Villa durchquerte.“ Aus: Sylvia Grünberger: Wynonas Jobs. Kriminalroman. essenica Verlag 2008.

 

„Talent verpflichtet.“ Aus: Inge Gampl: Ich glaube an den lieben Gott. Ganz Persönliches. Prosa, Lyrik, Ölgemälde. Amalthea 2006

 

„Immer dunkler wurde der Himmel über dem Hochtal, während Berenike aufwärts strebte.“ Aus: Anni Bürkl: Ausgetanzt. Ein Salzkammergut-Krimi. Gmeiner 2010.

 

„Als er erwachte, war er gefangen.“ Aus: Ingrid J. Poljak: Die Zelle. In: Doris Fleischmann, Marlen Schachinger (Hg): Brüchige Welten. Spuren suchen – Spuren schreiben. Anthologie. edition atelier 2012.

 

„Entschlossen stapfte er zur Tür und öffnete diese mit einem kräftigen Ruck.“

Aus: Sigrid Neureiter: Burgfrieden. Ein Krimi aus Südtirol. Gmeiner 2012.

 

Wie´s weitergeht, erfahren Sie, wenn Sie die Bücher lesen. Vielleicht finden Sie ja hier noch die eine oder andere Idee für ein Weihnachtsgeschenk oder für genau die Lektüre, die Sie sich selbst gerne in die Feiertage mitnehmen möchten.

 

Genau das wünsche ich Ihnen jetzt: Erholsame Feiertage mit spannenden Büchern!

 

© Sigrid Neureiter

v.l. Ingrid Poljak, Gudrun Lerchbaum, Anni Bürkl, Sylvia Grünberger, Marion Weber, Sigrid Neureiter. Bild: Neureiter-PR

19. Oktober 2012

 

Österreich liest: Krimispannung im Gymnasium Albertgasse

 

Zum „Tag der Offenen Schulbibliothek“ las ich vor meinem bisher jüngsten Publikum

 

Krimispannung herrschte am Mittwoch, 17. Oktober, beim „Tag der Offenen Schulbibliothek“ im Rahmen der Aktion „Österreich liest“ im Gymnasium Albertgasse in meinem Heimatbezirk, der Josefstadt. Auf Einladung von Frau Professor Mag. Michaela Hofmarcher, Leiterin der Schulbibliothek, durfte ich vor Schülerinnen und Schülern aus meinem Krimi „Burgfrieden“ lesen. Die jungen Damen und Herren waren um die 17 Jahre alt und damit eindeutig mein bisher jüngstes Publikum.

 

Eines gleich vorweg: Die jungen Leute waren sehr konzentriert und aufmerksam, da kann ich nur sagen „Hut ab“ vor so viel Interesse! Aber natürlich habe ich auch danach getrachtet, die Geduld nicht überzustrapazieren. So fragte ich gleich nach der Lesung aus dem ersten Kapitel, in dem die Handschrift Walthers von der Vogelweide gefunden wird, wer denn das sei. Auch da wieder großes Kompliment: Die Schülerinnen und Schüler kannten nicht nur den Namen, sondern wussten auch einiges über den Dichtersänger zu erzählen.

 

Auch bei der anschließenden Diskussion war das Interesse groß und es wurden viele Fragen gestellt. So konnte ich einige Einblicke in meinen Weg als Schriftstellerin geben, von der Idee über die Entstehung bis zum Erscheinen des Buches. Überlegungen, wie man zu einem Plot kommt und diesen weiterentwickelt, sowie die Verlagssuche bildeten weitere Schwerpunkte. Summa summarum verbrachten wir einen sehr kurzweiligen Nachmittag. Anschließend ließen wir es uns bei dem leckeren Buffet, das die Schülerinnen und Schüler vorbereitet hatten, schmecken.

 

© Sigrid Neureiter/Wien

 

 

 

"Tag der Offenen Schulbibliothek" im Gymnasium Albertgasse: Sigrid Neureiter (1. R., 3. von rechts) mit Direktor Mag. Roman Wolf (1.v.r.), den Professorinnen Mag. Michaela Hofmarcher, Leiterin der Schulbibliothek (4. v.r.), und Mag. Monika Binder (1.v.l.) sowie Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums Albertgasse.

Bild: Neureiter-PR

10. Oktober 2012

 

Krimiautorin am Abgrund

 

Bei Tatortführungen ist körperlicher Einsatz gefragt. Ein gewisser Sicherheitsabstand ist jedoch anzuraten.

 

Bozen – Atemlose Spannung herrschte am Samstag bei meiner Tatortführung an den Originalschauplätzen meines Krimis „Burgfrieden“ auf Schloss Runkelstein. Nach Rücksprache mit der Burgverwaltung erhielt ich die Erlaubnis, auch Räumlichkeiten zu zeigen, die dem Publikum normalerweise nicht zugänglich sind. So hatte ich Gelegenheit, den Teilnehmern bekannte und unbekannte Orte auf Runkelstein aus der Perspektive meiner Krimifiguren vorzustellen.

 

Bergfried

 

Gleich zu Beginn hieß es ordentlich Stufen steigen, denn es ging in den Bürotrakt, der sich im Dachgeschoß des Bergfriedes befindet. Über eine Wendeltreppe gelangten wir in die Räumlichkeiten, die sonst nur die Mitarbeiter zu Gesicht bekommen. In einem davon, nämlich im Zimmer des (fiktiven) Burgdirektors Blasius Botsch, spielt die erste Szene meines Krimis, in der plötzlich ein vermutliches Originalmanuskript von Walther von der Vogelweide auftaucht. Schwere Dachbalken, viel Holz, und einige „Souvenirs“ wie Metallkugeln, Tamburin und überdimensionale Folianten (Gästebücher) bildeten das perfekte Ambiente für die Lesung meiner ersten Szene.

 

Burgschänke und Burgkapelle

 

Weiter ging es über den Wehrgang, auf dem die Teilnehmer einen Blick auf schroffes Felsgestein und ins tief darunter liegende Tal werfen konnten, in die Burgschänke, wo es zum Streit unter den Studenten kommt, und in die Burgkapelle, die nur zu besonderen Gelegenheiten öffentlich zugänglich ist. Sie diente als „Ersatz“ für die Dominikanerkirche, in der eine weitere Szene meines Krimis spielt. Von der Atmosphäre her bot die Kapelle das perfekte Ambiente für die Lesung aus diesem Kapitel, in dem meine Protagonistin Jenny Sommer in eine höchst prekäre Situation gerät.

 

Burgverlies

 

Mein kurzfristiges, szenisch bedingtes Abtauchen hinter dem steinernen Altar versetzte meinem Publikum einen kleinen Schrecken. Der war allerdings nichts im Vergleich zu dem, was die Zuschauer dann erwartete: die Lesung an der Falltür. Normalerweise geschlossen, wurde ein Flügel davon für mich geöffnet, und die Gäste hatten Gelegenheit, einen Blick ins darunter befindliche „Verlies“ (Keller) zu werfen, in dem Jenny sich unvermittelt wieder findet. An der geöffneten Falltür las ich dann eine weitere Szene, die die Zuschauer ganz besonders gebannt verfolgten.

 

Dass ich während meiner Lesung nur wenige Zentimeter neben dem Abgrund tänzelte, dürfte – nebst der tollen Szene und meines körperlichen und stimmlichen Einsatzes - wohl dazu beigetragen haben, dass einige den Atem anhielten. Ich selbst wurde mir allerdings erst beim Ansehen des Videos bewusst, dass es ein wenig knapp hätte werden können.

 

Burgzinnen

 

Nun, als Krimiautorin lebt man eben manchmal gefährlich. Es ist ja auch nicht einzusehen, warum immer nur meine Protagonisten alles auslöffeln sollen, was ich ihnen einbrocke. Die letzte Station meiner Tatortführung, die Burgzinnen, habe ich mir dann aber doch lieber gemeinsam mit meinem Publikum aus sicherer Entfernung vom Burghof aus angesehen. Meine Zuhörer und -seher haben es mir beim anschließenden Aperitif in der Burgschänke gedankt.

 

P.S.: Ich versichere an dieser Stelle hoch und heilig, dass es sich bei dem eben Geschilderten um maßlose dichterische Übertreibung handelt und weder für mich noch für andere in irgendeinem Augenblick Gefahr bestand.

 

PPS.: Klappe zu. Autorin weg.

 

© Sigrid Neureiter, Wien

29. August 2012

 

„Burgfrieden“ auf der Kriminacht am 18. September

 

Sigrid Neureiter serviert ihren Südtirol-Krimi im Kultur Café Kriemhild

 

Wenn die Kriminacht am 18. September in Wien steigt, dann haben die Leserinnen und Leser die Qual der Wahl: 81 Täterinnen und Täter servieren in 63 Lesungen Leichen, 54 Kaffeehäuser und weitere Schauplätze werden zu Tatorten. Jussi Adler-Olsen, Arne Dahl und Daniel Woodrell sind die internationalen Stars der Kriminacht. Eva Rossmann, Thomas Raab, Sabina Naber, Andreas Pittler, Claudia Rossbacher und andere mehr bilden die prominenten Vertreter der heimischen Krimiszene.

 

Ebenfalls part of the game: Mein Südtirol-Krimi “Burgfrieden”, den ich bei der Kriminacht um 20 Uhr im Kultur Café Kriemhild im 15. Wiener Bezirk servieren werde. Ich freue mich schon sehr auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher. Denn wie Thomas Raab schon anlässlich der Präsentation der Kriminacht 2012 sagte: „Egal, ob da Dahl, Adler-Olsen oder Habakuk steht – die Leute kommen wegen des Events und nicht unbedingt wegen der Namen.“

 

Also, liebe Leute, auf zur Kriminacht. Ab 16:30 Uhr könnt Ihr Wien nach Mordslust und Laune durchstreifen, beinah an jeder Ecke lauert ein Täter und serviert spannende Schmankerln. Ich entführe Euch bei meiner Lesung auf einen rasanten Streifzug durch Bozen und auf die mittelalterliche Burg Schloss Runkelstein, wo sich ein Geheimnis verbirgt…

 

www.kriminacht.at

 

 

©Sigrid Neureiter, Wien

 

15. August 2012

 

Neulich in Seis am Schlern…

 

Krimiautorin auf Spurensuche

 

Es gibt mehrere Gründe, warum ich den Ort in den Dolomiten ganz besonders mag: die Lage am Fuß der Seiser Alm mit Blick auf das Schlernmassiv, das Klima mit viel Sonnenschein, der Oswald-v.-Wolkenstein-Platz mit der Metzgerei Stefan und der köstliche Südtiroler Speck, den man in letztgenannter erstehen kann sowie in den Gasthäusern und Almhütten der Gegend serviert bekommt.

 

Aber aus einem Grund schätze ich Seis am Schlern ganz besonders: Wegen der „Burgfriedenstraße“, auch genannt „Via Burgfrieden“, um der Zweisprachigkeit Tribut zu zollen. Die Burgfriedenstraße liegt unweit des schon erwähnten Oswald-v.-Wolkenstein-Platzes. Man kann sie gar nicht verfehlen, wenn man im Dorfzentrum umher schlendert.

 

Am Eingang zur Burgfriedenstraße lädt das Café Hotel Enzian mit seiner Terrasse zum Verweilen ein. Doch mich zieht es aus einem ganz anderen Grund in die „Burgfriedenstraße“. Wurde sie doch ganz offenbar nach meinem Südtirol-Krimi „Burgfrieden“ benannt.

 

Oder hieß die Straße etwa schon vorher so? Das alte Straßenschild auf der gegenüberliegenden Seite lässt so etwas vermuten. Und dann habe ich auch noch eine „Burgfriedenstraße“ in Waidbruck im Eisacktal entdeckt. Damit nicht genug, auch in Augsburg gibt es eine Straße dieses Namens, wie mir Google verrät.

 

Aber wie auch immer… Jeder hätte gerne seinen Burgfrieden. Viel Spaß beim Schmökern!

 

©Sigrid Neureiter, Wien

27. Juli 2012

 

„Ein Buch zu schreiben ist wie eine Gipfelbesteigung“

 

Dr. Sigrid Neureiter referierte vor PR-Profis im Haus der Industrie in Wien

 

 

Die PR-Unternehmerin und Autorin des Südtirol-Krimis „Burgfrieden“ referierte am Donnerstag auf Einladung des PRVA (Public Relations Verband Austria) zum Thema „Traumziel AutorIn – Von der Idee zum eigenen Buch“. Nach einer kurzen Lesung aus ihrem Kriminalroman ging sie auf die folgenden Stationen der Entstehung eines Buches ein:

 

-      Motivation (Warum?)

-      Ideenfindung (Welches Thema?)

-      Zeitfaktor (Wann schreibe ich das Buch?)

-      Tatort (Wo schreibe ich das Buch?)

-      Verlagssuche (Wie finde ich den richtigen Verlag – und wie trete ich an ihn heran?)

-      Etappenziel: Das erste Buch erscheint

-      Der Weg zum zweiten Buch

 

„Schreiben ist wie eine Gipfelbesteigung. Du siehst das Ziel vor Dir und willst es unbedingt erreichen – ganz egal, ob Du schwitzt, der Schuh drückt, ob es heiß oder kalt ist. Dieser unbedingte Wille ist die beste Voraussetzung, um ein Buch zu Ende zu bringen“, erklärte Sigrid Neureiter vor zahlreichen österreichischen PR-Profis im Haus der Industrie in Wien.